Sturm, Stockholm, neue Bekanntschaften und Korkeasaari
Also ich bin wieder heil aus Stockholm zurückgekehrt. Was man wirklich als Meisterleistung bezeichnen kann. Wer diese Fahrt ohne größere Schäden überlebt, der hat wirklich etwas vollbracht. Es begann am Freitag Abend, als wir bei Schneeregen den Hafen von Helsinki verließen. Sobald wir das offene Meer erreicht hatten, wurden wir bei einer Windstärke 7 durch echt schon sehr starken Wind auf der riesen Fähre hin und hergeschaukelt. Man konnte keinen Schritt mehr geradeaus machen. Sowie man aus dem Fahrstuhl ausstieg wurde man 5 Schritte nach vorne transportiert, nur um im nächsten Moment wieder drei nach hinten zu machen. Immer wieder mit dem Wellengang unterwegs, wurde uns schon ein wenig schwindelig. Aber die gewaltige Kraft des Windes und des Wassers war so beeindruckend, dass wir mehrere Stunden auch an Deck verbracht haben und dabei mal so richtig durchgekühlt wurden, da wir mal wieder zu faul waren, unsere Jacken zu holen und nur im Shirt da standen.
Nach dem Anlegen an den A°land -Inseln (mir fehlt leider der passende Buchstabe) wurde die See dann ruhiger, denn zwischen den Schären tobte der Wind nicht so gewaltig. Zeit um noch ein wenig zu schlafen.
Am nächsten Morgen waren wir dann vor den Toren Stockholms angekommen. Kaum angelegt waren wir auch schon von Bord. Leider konnte ich meine Vorurteile seit meinem letzen Schwedenbesuch nicht widerlegen, sondern diese wurden eher noch bestärkt. Ich bin echt so froh in Finnland zu sein, die Schweden sind mir einfach zu distanziert und zu laaaaangsam. Ich würde bei der ihrer Gemütlichkeit wirklich irgendwann irre werden, hab ich so das Gefühl. Es ist wirklich nett und viele Menschen würden das mögen, aber mir ist es echt zuuuu langsam. Auch sind sie ein wenig komisch Fremden gegenüber. Wollte ich doch in ein Geschäft gehen, bin schon auf der ersten Stufe, als der Geschäftführer mir dir Tür vor der Nase zuschlägt. Also schon ein wenig komisch. Auch war alles so fremd, das Schwedische kann man zwar eigentlich gut lesen, aber es ist so ungewohnt ich suchte immer nach der finnischen Bezeichnung. Hier steht ja immer alles erst in Finnisch und dann erst in Schwedisch. Schwedisch zu verstehen ist mal gleich unmöglich. Zwar kann ich es ein wenig verstehen, wenn ich es lese, aber es zu verstehen, wenn es jemand spricht - keine Chance. Das durfte ich dann am Abend ausprobieren, wo ich natürlich wie sollte es anders sein, natürlich einen netten Finnen kennengelernt habe. Und wie es das Schicksal so wollte war er natürlich auch noch Finnland-Schwede. Das heisst seine Muttersprache ist Schwedisch. Sowas konnte natürlich nur mir passieren. Zwar spricht er auch Finnisch, Englisch und sogar ein wenig Deutsch, aber da er in einem stark schwedischsprachigem Gebiet wohnt, fühlt er sich natürlich mit Schwedisch am wohlsten. So verbrachten wir also den Abend zusammen und da man ja immer mal wieder neue Leute kennenlernt (wir kannten am Ende fast alle auf der Fähre) kommunizierte er lieber auf Schwedisch. Da war so ein ältere Mann. Ich habe mit ihm Finnisch gesprochen. (Tatsache nur auf Finnisch. Was so ein wenig Alkohol so alles bewirken kann.) Aber als Jon wiederkam, da sprach er auch kurz mit ihm. Der Mann wohnte auf den A°land-Inseln und so sprachen sie zuerst Finnisch (was ich noch gut verstand) und wechselten dann plötzlich ins Schwedische. Bei diesem Sprachenmix war es so ziemlich schwer immer wieder zu bemerken, dass man die Sprache gewechselt hat. Plötzlich verstehe ich nix mehr. Oh - ach ja - jetzt ist es Schwedisch. :-) Na aber mit Jon habe ich auch so ziemlich alles durcheinander gesprochen. Mal Englisch, dann wieder Deutsch, dann antwortete er mal auf Finnisch. Was für ein Durcheinander! Schade nur, dass ich seine Muttersprache so überhaupt nicht kann! Aber selten habe ich mich so gut mit jemanden unterhalten und ich hoffe sehr, ihn recht bald wiederzutreffen!
Zwischendurch kam dann plötzlich so ein anderer Typ zu uns und sprach mit auf Finnisch an. Er fragte, ob ich Finnin bin und ich antwortete ihm auf Finnisch, ich sei Deutsche. Was macht er, fängt an, gleich mal auf Finnisch weiterzuerzählen. Dumm gelaufen, musste ich ihn doch bitten auf Englisch weiterzumachen. Also dann auf Englisch erzählte er mir, dass er Julia und mich in den letzten 2 Wochen mindestens 4 Mal in Helsinki getroffen hätte und nun wieder. Ich war baff!!! Sowas kann doch gar nicht sein. Aber er erzählte, dass er in der Painobaari war. Oh, meinte ich, bei Maunula. Fantastisch!!! Ja meinte er, er spielt in der Band!!! :-) Oh wie peinlich, ich hatte ihn nicht wiedererkannt. Er uns dafür sofort. Auch bei dem zweiten Konzert im Semifinal und dann am Samstag Abend bei Brightboy im Tavastia. Ja und nun war er auf der Fähre und als er uns dort erneut traf, war das für ihn ein Zeichen, uns doch endlich mal anzusprechen. So sprechen hier die Bands ihre Fans an. :-) Schon witzig, hätte gern noch mehr mit ihm gesprochen, er kennt soviel Bands hier, die ich so mag, aber die Unterhaltung mit Jon war dann doch wichtiger. Aber wir treffen uns bestimmt bald wieder.
Die Nacht war dann mal wieder kurz, aber am Morgen wurden wir mit dem Anblick von meinem geliebten Helsinki über die Müdigkeit hinweggetröstet!
Da wir aber noch nicht nach Hause wollten, gingen wir dann noch nach Korkeasaari in den Zoo. Es war so schönes Wetter und wir mussten das einfach ausnutzen. Picknick bei 0 Grad am Strand war schon so wunderbar, wenn die Sonne scheint. Aber es gab soviel zu erzählen und ich werde gleich losgehen, die Kinder abholen und dann noch ein wenig erzählen!!!!
Was für ein fantastisches Wochenende!!!!! Ich werde das lange, lange Zeit nicht mehr vergessen!!!! Ich bin immer noch in Gedanken auf dem Schiff, bin in Gedanken noch in der Erzählung mit Jon, bin in Gedanken überall, nur nicht mehr bei meiner Arbeit, habe keine Lust Finnisch zu lernen und auf Kinder aufzupassen. Aber genau das habe ich mal wieder gebraucht!!!
Nach dem Anlegen an den A°land -Inseln (mir fehlt leider der passende Buchstabe) wurde die See dann ruhiger, denn zwischen den Schären tobte der Wind nicht so gewaltig. Zeit um noch ein wenig zu schlafen.
Am nächsten Morgen waren wir dann vor den Toren Stockholms angekommen. Kaum angelegt waren wir auch schon von Bord. Leider konnte ich meine Vorurteile seit meinem letzen Schwedenbesuch nicht widerlegen, sondern diese wurden eher noch bestärkt. Ich bin echt so froh in Finnland zu sein, die Schweden sind mir einfach zu distanziert und zu laaaaangsam. Ich würde bei der ihrer Gemütlichkeit wirklich irgendwann irre werden, hab ich so das Gefühl. Es ist wirklich nett und viele Menschen würden das mögen, aber mir ist es echt zuuuu langsam. Auch sind sie ein wenig komisch Fremden gegenüber. Wollte ich doch in ein Geschäft gehen, bin schon auf der ersten Stufe, als der Geschäftführer mir dir Tür vor der Nase zuschlägt. Also schon ein wenig komisch. Auch war alles so fremd, das Schwedische kann man zwar eigentlich gut lesen, aber es ist so ungewohnt ich suchte immer nach der finnischen Bezeichnung. Hier steht ja immer alles erst in Finnisch und dann erst in Schwedisch. Schwedisch zu verstehen ist mal gleich unmöglich. Zwar kann ich es ein wenig verstehen, wenn ich es lese, aber es zu verstehen, wenn es jemand spricht - keine Chance. Das durfte ich dann am Abend ausprobieren, wo ich natürlich wie sollte es anders sein, natürlich einen netten Finnen kennengelernt habe. Und wie es das Schicksal so wollte war er natürlich auch noch Finnland-Schwede. Das heisst seine Muttersprache ist Schwedisch. Sowas konnte natürlich nur mir passieren. Zwar spricht er auch Finnisch, Englisch und sogar ein wenig Deutsch, aber da er in einem stark schwedischsprachigem Gebiet wohnt, fühlt er sich natürlich mit Schwedisch am wohlsten. So verbrachten wir also den Abend zusammen und da man ja immer mal wieder neue Leute kennenlernt (wir kannten am Ende fast alle auf der Fähre) kommunizierte er lieber auf Schwedisch. Da war so ein ältere Mann. Ich habe mit ihm Finnisch gesprochen. (Tatsache nur auf Finnisch. Was so ein wenig Alkohol so alles bewirken kann.) Aber als Jon wiederkam, da sprach er auch kurz mit ihm. Der Mann wohnte auf den A°land-Inseln und so sprachen sie zuerst Finnisch (was ich noch gut verstand) und wechselten dann plötzlich ins Schwedische. Bei diesem Sprachenmix war es so ziemlich schwer immer wieder zu bemerken, dass man die Sprache gewechselt hat. Plötzlich verstehe ich nix mehr. Oh - ach ja - jetzt ist es Schwedisch. :-) Na aber mit Jon habe ich auch so ziemlich alles durcheinander gesprochen. Mal Englisch, dann wieder Deutsch, dann antwortete er mal auf Finnisch. Was für ein Durcheinander! Schade nur, dass ich seine Muttersprache so überhaupt nicht kann! Aber selten habe ich mich so gut mit jemanden unterhalten und ich hoffe sehr, ihn recht bald wiederzutreffen!
Zwischendurch kam dann plötzlich so ein anderer Typ zu uns und sprach mit auf Finnisch an. Er fragte, ob ich Finnin bin und ich antwortete ihm auf Finnisch, ich sei Deutsche. Was macht er, fängt an, gleich mal auf Finnisch weiterzuerzählen. Dumm gelaufen, musste ich ihn doch bitten auf Englisch weiterzumachen. Also dann auf Englisch erzählte er mir, dass er Julia und mich in den letzten 2 Wochen mindestens 4 Mal in Helsinki getroffen hätte und nun wieder. Ich war baff!!! Sowas kann doch gar nicht sein. Aber er erzählte, dass er in der Painobaari war. Oh, meinte ich, bei Maunula. Fantastisch!!! Ja meinte er, er spielt in der Band!!! :-) Oh wie peinlich, ich hatte ihn nicht wiedererkannt. Er uns dafür sofort. Auch bei dem zweiten Konzert im Semifinal und dann am Samstag Abend bei Brightboy im Tavastia. Ja und nun war er auf der Fähre und als er uns dort erneut traf, war das für ihn ein Zeichen, uns doch endlich mal anzusprechen. So sprechen hier die Bands ihre Fans an. :-) Schon witzig, hätte gern noch mehr mit ihm gesprochen, er kennt soviel Bands hier, die ich so mag, aber die Unterhaltung mit Jon war dann doch wichtiger. Aber wir treffen uns bestimmt bald wieder.
Die Nacht war dann mal wieder kurz, aber am Morgen wurden wir mit dem Anblick von meinem geliebten Helsinki über die Müdigkeit hinweggetröstet!
Da wir aber noch nicht nach Hause wollten, gingen wir dann noch nach Korkeasaari in den Zoo. Es war so schönes Wetter und wir mussten das einfach ausnutzen. Picknick bei 0 Grad am Strand war schon so wunderbar, wenn die Sonne scheint. Aber es gab soviel zu erzählen und ich werde gleich losgehen, die Kinder abholen und dann noch ein wenig erzählen!!!!
Was für ein fantastisches Wochenende!!!!! Ich werde das lange, lange Zeit nicht mehr vergessen!!!! Ich bin immer noch in Gedanken auf dem Schiff, bin in Gedanken noch in der Erzählung mit Jon, bin in Gedanken überall, nur nicht mehr bei meiner Arbeit, habe keine Lust Finnisch zu lernen und auf Kinder aufzupassen. Aber genau das habe ich mal wieder gebraucht!!!
Becky2008 - 28. Jan, 09:50

