Alltägliches
Über den normalen Alltag schreibt man ja bekanntlich immer zuletzt, aber nachdem dies ausdrücklich gewünscht wurde, werde ich mich heute einmal diesem Thema widmen. Fange ich doch erstmal mit der Weihnachtsstimmung in Helsinki an. Am Sonntag wurde ja nun die Weihnachtsstrasse in der Aleksanderinkatu feierlich eröffnet. Seitdem leuchten überall in der Stadt die Lichter auf der Strasse. Die übertriebene, grell bunt leuchtende, flackernde und farbenwechselnde private Beleuchtung in jedem Fenster gibt es hier fast gar nicht. In Munkkiniemi gab es letztes Jahr gar nix, lediglich das Altersheim hatte einen Lichterbogen im Fenster. Hier in Vuosaari-Aurinkolahti ist man ein wenig experimentierfreudiger. Allerdings gibt es auch hier nur wenige Beleuchtung. Einige haben dezente rote Lichter oder richtige Kerzen im Fenster. Aber das sieht man generell selten. Worüber ich aber auch sehr froh bin, denn ich finde die Beleuchtungsaktionen in Deutschland heftig übertrieben. Das, was die Stadt macht, reicht mir völlig aus. Lediglich der Weihnachtsbaum auf dem Senatsplatz vor dem Dom könnte meiner Meinung nach ein wenig mehr geschmückt sein, denn nur die Lichter sehen ein wenig kahl aus, an dem riesen Baum.
Die Weihnachtsmärkte sind hier ebenfalls grundverschieden zu denen in Deutschland und eröffnen erst nach dem ersten Advent. Aber dazu später zu aktuellem Anlass mehr.
Nun noch zu meinem Tagesablauf. Ich bin ja wie schon bemerkt wurde in der glücklichen Lage, jeden Tag ausschlafen zu dürfen. Allerdings würde der Nachmittag sehr stressig werden, würde ich dies jeden Tag praktizieren. Deshalb bemühe ich mich, immer um halb neun aufzustehen. Dann ist es im Haus ruhig, da meine Family schon um kurz nach sieben das Haus verläßt. Nach einem leckerem Frühstück (mit der tollen finnischen Milch) mache ich jeden Tag ein wenig Hausarbeit. Bis auf freitags versteht sich, denn Freitag ist ja bekanntlich FREI! ;-) Gegen 12 Uhr gehe ich dann los, um die Kinder abzuholen. Dazu muss ich 20 Minuten mit der Metro in die Innenstadt rollen und dann den alt bekannten Berg zum Kindergarten hochlaufen. Wenn ich Glück habe, dann sind die Kinder draußen auf dem Berg vor dem Observatorium. Also immer auch ein wenig Sport, denn obwohl Helsinki am Meer liegt, ist es lange nicht flach hier. Ja im Kindergarten bleibe ich meist eine halbe Stunde, quatsche mit alten Kollegen und neuen Freunden, spiele mit meinen kleinen Lieblingen, lasse mich von den neuen Kindern rumschubsen und verschwinde dann irgendwann mit Tobias klammheimlich zur Strassenbahn. Dann machen wir eine kleine Rundfahrt um den Kaivopuisto und steigen in meiner Lieblingsstrasse der Frederikinkatu wieder aus. Dann dürfen wir die ganze Strasse entlanglaufen (selbstverständlich bergauf), vorbei an meiner Lieblingsbar, bis zur Deutschen Schule. Dort warten wir dann nochmal ne halbe Stunde, bis Daniel Schulschluss hat. Dann plaudert man dort nochmal 10 Minuten mit den anderen Kindern aus Daniels Klasse und dann gehen wir meist zu dritt (Oskar ist neuerdings immer mit dabei) wieder zur Metro. Wieder daheim sind wir dann gegen 14.45 Uhr. Dann ist das Programm verschieden. Hausaufgaben, Spielen, zumeist sind viele Freunde da und ich habe wieder einen halben Kindergarten zu Hause. Zu 17 Uhr koche ich dann für uns drei. Danach noch aufräumen und dann ist auch zumeist Tarja und Oliver schon da. Dienstag gibt es früher Essen, da Daniel dann zum Fußballtraining geht. Und jeden zweiten Mittwoch fahren wir nicht gleich nach Hause, sondern ins Museum. Heute ist das wieder mal soweit. Ja, am Abend geht es dann noch in ne Bar, bzw. auf ein tolles Konzert. Auf jeden Fall braucht man am Abend eigentlich immer mal noch eine Unterhaltung mit einem Freund. Lediglich montags bin ich eigentlich immer zu Hause. Dort gibt es lustigen Fernsehabend mit Tarja. Desperate Housewifes! Ist schon immer lustig, so mit was leckerem zu Essen und nem Glas Wein. An den Wochenenden habe ich für gewöhnlich frei. Manchmal muss ich halt mal aushelfen, dafür habe ich dann nen andernmal früher Schluss. Also es ist insgesamt schon sehr entspannend.
Die Weihnachtsmärkte sind hier ebenfalls grundverschieden zu denen in Deutschland und eröffnen erst nach dem ersten Advent. Aber dazu später zu aktuellem Anlass mehr.
Nun noch zu meinem Tagesablauf. Ich bin ja wie schon bemerkt wurde in der glücklichen Lage, jeden Tag ausschlafen zu dürfen. Allerdings würde der Nachmittag sehr stressig werden, würde ich dies jeden Tag praktizieren. Deshalb bemühe ich mich, immer um halb neun aufzustehen. Dann ist es im Haus ruhig, da meine Family schon um kurz nach sieben das Haus verläßt. Nach einem leckerem Frühstück (mit der tollen finnischen Milch) mache ich jeden Tag ein wenig Hausarbeit. Bis auf freitags versteht sich, denn Freitag ist ja bekanntlich FREI! ;-) Gegen 12 Uhr gehe ich dann los, um die Kinder abzuholen. Dazu muss ich 20 Minuten mit der Metro in die Innenstadt rollen und dann den alt bekannten Berg zum Kindergarten hochlaufen. Wenn ich Glück habe, dann sind die Kinder draußen auf dem Berg vor dem Observatorium. Also immer auch ein wenig Sport, denn obwohl Helsinki am Meer liegt, ist es lange nicht flach hier. Ja im Kindergarten bleibe ich meist eine halbe Stunde, quatsche mit alten Kollegen und neuen Freunden, spiele mit meinen kleinen Lieblingen, lasse mich von den neuen Kindern rumschubsen und verschwinde dann irgendwann mit Tobias klammheimlich zur Strassenbahn. Dann machen wir eine kleine Rundfahrt um den Kaivopuisto und steigen in meiner Lieblingsstrasse der Frederikinkatu wieder aus. Dann dürfen wir die ganze Strasse entlanglaufen (selbstverständlich bergauf), vorbei an meiner Lieblingsbar, bis zur Deutschen Schule. Dort warten wir dann nochmal ne halbe Stunde, bis Daniel Schulschluss hat. Dann plaudert man dort nochmal 10 Minuten mit den anderen Kindern aus Daniels Klasse und dann gehen wir meist zu dritt (Oskar ist neuerdings immer mit dabei) wieder zur Metro. Wieder daheim sind wir dann gegen 14.45 Uhr. Dann ist das Programm verschieden. Hausaufgaben, Spielen, zumeist sind viele Freunde da und ich habe wieder einen halben Kindergarten zu Hause. Zu 17 Uhr koche ich dann für uns drei. Danach noch aufräumen und dann ist auch zumeist Tarja und Oliver schon da. Dienstag gibt es früher Essen, da Daniel dann zum Fußballtraining geht. Und jeden zweiten Mittwoch fahren wir nicht gleich nach Hause, sondern ins Museum. Heute ist das wieder mal soweit. Ja, am Abend geht es dann noch in ne Bar, bzw. auf ein tolles Konzert. Auf jeden Fall braucht man am Abend eigentlich immer mal noch eine Unterhaltung mit einem Freund. Lediglich montags bin ich eigentlich immer zu Hause. Dort gibt es lustigen Fernsehabend mit Tarja. Desperate Housewifes! Ist schon immer lustig, so mit was leckerem zu Essen und nem Glas Wein. An den Wochenenden habe ich für gewöhnlich frei. Manchmal muss ich halt mal aushelfen, dafür habe ich dann nen andernmal früher Schluss. Also es ist insgesamt schon sehr entspannend.
Becky2008 - 28. Nov, 09:34

